Rekordhebamme Hildegard

Unsere heiß geliebte Rekordhebamme oder Schnapszahlen einmal anders. 1616161

Die bekannteste und allseits beliebte Rekord-Hebamme aus Schladming ist 61 Jahre jung. Geboren am 16.1.61 und hat soeben dem 3553. Baby auf die Welt geholfen.

Hildegard Eitzinger begann ihre Hebammen Tätigkeit 1988. Ihre erste Geburt, das Mädchen Sarah Seebacher, Tochter von Hadla und Hans Seebacher ist bereits selbst 3fach Mutter. Das 1000-er Jubiläum feierte sie am 6. Jänner 1996 mit Anna Maria, ebenfalls ein Mädchen (Mutter Margit Rastl) aus Bad Aussee. Das 2000-er Jubiläum verpasste Diego-Peter, Mutter Margit und Vater Peter Pilsl, die Vorstadt Stub’n Wirtsleute) als 1999. Baby nur knapp. Schließlich war es aber am 3. Juni dennoch soweit. Melanie Günther aus Stainach brachte mit Hilfe von Hildegard Eitzinger ihren Sohn David zur Welt und macht somit die Hebamme zur glücklichen 2000-er Jubilarin. Im Jahre 2001 kamen sogar zeitgleich, zwei mal Zwillinge zur Welt. Waschl Andrea aus Schladming entzückte Hildegard am 17. Juni 2008. Das war das Baby 3000. Am 5.12. 2013 war dann ein besonderes Kinderl zu bestaunen. Nämlich das 3.333. von der glücklichen Mutter Daniela Schwaiger. Von allen Wünschen, die Hildegard an ihre berufliche Zukunft hatte, war jener nach einem Neubau des DKH Schladming immer an oberster Stelle. Entsprechend dem riesigen Einzugsgebiet der Wochenstation (von Bad Aussee bis Altenmarkt) war und ist dieser Wunsch nur allzu verständlich. Wegen Falschmeldungen und Fake News über Schladming ist die Geburtenstation in Schwarzach (geplant für eine Jahresauslastung für 700 Geburten) mit 1500 Geburten komplett überlastet. Die Geburtenzahlen im Krankenhaus Schladming, geprüft als die sicherste Geburtenstation Österreichs, stagniert bei unter 150 Geburten im Jahr. Nun will man „UNSER NAHEZU NEUES KRANKENHAUS“ sowie Rottenmann und Bad Aussee schließen und unser Gesundheitssystem ruinieren. Nun, unsere Teilzeitpensionistin Hildegard mit bereits 6553 Babys wird es nicht mehr betreffen, aber alle werdenden jungen Mütter, die zukünftig die Wahnsinnstrecke nach Stainach bei widrigsten Verhältnissen, mit einem vielleicht nervösem Vater als Chauffeur, sich schon vor der Geburt in Gefahr bringen müssen. Gesundheitspolitik schaut anders aus.

Liebste Hildegard, alles Beste für Dich und Deine Zukunft, Deine Fan-Gemeinde.